Das Stille Nacht Museum Hallein


 Vor zwanzig Jahren – im Dezember 1993 – wurde das Stille-Nacht-Museum in Hallein eingerichtet. Es befindet sich im zweiten Stock des ehemaligen „Mesnerhauses“ – heutige Adresse Gruberplatz 1, 5400 Hallein – und präsentiert in vier Räumen die Geschichte des berühmten Weihnachtsliedes und das Wirken von Franz Xaver Gruber in Hallein. In diesem Räumen hat Gruber während seiner Zeit in Hallein 28 Jahre gelebt. Im ersten Stock ist das Stille-Nacht-Archiv, das unter anderem drei Autographe der Komposition „Stille Nacht, heilige Nacht“ aufweist, unterbracht.

Der Halleinbezug

28 Jahre wirkte Franz X. Gruber in Hallein. Von 1835 bis zu seinem Tod 1863 hatte Gruber die Stelle als Chorregent und Organist in Hallein inne. In den knapp drei Jahrzehnten entstanden zahlreiche Kompositionen, Gruber selbst verfasste zudem während seiner Schaffenszeit in Hallein drei Musikinventare.

Besonderheiten

Neben der Dokumentation der Entstehung und Verbreitung des Weihnachtsliedes werden originale Einrichtungsgegenstände aus der Wohnung von F. X. Gruber, Zeichnungen und Aquarelle des Komponisten und die Gitarre, auf der das Lied 1818 in Oberndorf von Joseph Mohr begleitet wurde, gezeigt.

Das Stille-Nacht-Archiv beinhaltet die umfangreichste Sammlung an Kompositionen F. X. Grubers und Autographen des Stille-Nacht-Liedes. Das Archiv verwahrt zudem drei Musikinventare, die Gruber während seiner Halleiner Zeit angelegt hat.