2. OG RAUM 29
„SCHOPPER“ UND SCHIFFSTRANSPORT
Die Transportschiffe wurden mit speziellen Werkzeugen (V.71) in den „Schopperwerkstätten“ (Schiffswerften) im Ortsteil Hallein-Burgfried gebaut.Das „Hereintreiben“ der Schiffe (Leerfracht flussaufwärts) wurde von Treiberpferden besorgt (Exponat Pferdekummet).
Im Jahre 1278 hatte man das „Ausfergenamt“, das alleinige Recht auf die Salzverschiffung 40 Laufener Bürgern übertragen.
Eine „HALLFAHRT“, der tägliche Schiffszug, bestand gewöhnlich aus vier großen „Schifferzillen“ (28 m lang, 3 m breit mit einem Ladevermögen von 275 Salzkufen) und durchschnittlich acht „Halleschen“ (15 m lang, 2,4 m breit, Ladevermögen 110 Salzkufen). Das Gewicht einer doppelkonischen Salzkufe betrug etwa 60 kg (Installation).
Jede Salzfracht und die Namen der Schiffsbesatzungen wurde in so genannten Kassa- und Hallfahrtsbüchern festgehalten (V. 73).