2. OG RAUM 25
DAS GELBE FÜRSTENZIMMER HOLZRECHEN, KLEIZER, KÜFFER
Für die Befeuerung der Halleiner Sudpfannen war durchschnittlich ein Holzstapel von ca. 1,5 m Breite, 1,8 m Höhe und je nach Produktionsausstoß von einer Länge zwischen 60 und 90 km pro Jahr erforderlich ! Der Einzugsbereich für diesen enormen Holzbedarf erstreckte sich bereits um 1350 bis in den Oberpinzgau.
Die „Drehlinge“, das Triftholz wurde im „Edtwerk“, der größten Holzauffanganlage Europas mit „Griespaillen“ (lange Stangen mit Widerhaken) an Land gezogen (Bild Nr. 33) und den Pfannen als „Brennwid“ zugeführt (Bild Nr. 36).
Aus dem astfreien „Kufenholz“ fertigte man die doppelkonischen Transport- Einweggebinde, die Kufen (Bild Nr. 37-48).