Hallein in alten Filmansichten
Am 26. November wird im Stadtkino / Stadttheater Hallein eine 60 Minuten-Version des neuen, 83 Minuten und 29 Titel umfassenden Werkes "Hallein und Umgebung in historischen Filmdokumenten" in einer Video-Großbildprojektionen vorgeführt. Es handelt sich um eine Sammlung historischer Filme über die Stadt Hallein mit einem Schwerpunkt auf dem Dürrnberg, die von den 1920er Jahren bis zum Ende der 1970er Jahre reicht.
Ein breites filmisches Porträt von Hallein aus dem Jahr 1925 zeigt die wichtigsten Attraktionen der Stadt. Hallein ist da noch eine große Fußgängerzone. Aus dem gleichen Jahr datiert ein Film von einem überregionalen Aufmarsch des Republikanischen Schutzbundes in Hallein. 1928 sind wir bei der Eröffnung des im Zug der Salzach-Regulierung errichteten großen Halleiner Strandbades dabei, Bürgermeister Neumayr hält eine Rede und Landeshauptmann Rehrl eröffnet die Anlage.
Aus den 1930er Jahren ist ein Film über ein Abfahrtsrennen auf dem Rossfeld bei Hallein überliefert, aus dem Jahr 1943 stammen Amateuraufnahmen vom Großbrand des Eremitenklosters auf dem Georgsberg und der Stadtpfarrkirche.
Einen besonderen Akzent setzen die erstmals hier veröffentlichten Lokalaufnahmen des Halleiner Filmpioniers Josef Fuschlberger. In einer Zeit, in der Filme sonst selten sind, hat der ehemalige Direktor der Volksschule Dürrnberg in einer breiten filmischen Chronik Ereignisse am Dürrnberg über die 1950er Jahre festgehalten und viele Menschen dabei in unverwechselbarer Weise verewigt: Kinder und Erwachsene beim Schilaufenen, Dreikönigsumzug, Fasching, Erstkommunion und Fronleichnam, der Aufzug der neuen Kirchenglocken, die Vierschanzentournee auf der Zinkenschanze und anderes mehr ist in den Filmen Fuschlbergers zu sehen, der im heurigen Jahr hochbetagt verstorben ist.
Aus den 1960er Jahren ist ein kurioser Werbefilm für das Kaufhaus Seywald überliefert, der zeigt, wie sehr sich die Machart von Werbefilmen in den letzten 50 Jahren verändert hat. Den Abschluss der Filmdokumentesammlung bilden Amateuraufnahmen vom Festumzug zur 750-Jahr-Feier aus dem Jahr 1980.
Das Werk ist Teil der Edition „Österreich in historischen Filmdokumenten“ des Filmarchiv Austria in Wien, das sich als Institution um die Sammlung und Veröffentlichung von Österreichs filmischem Erbe bemüht. Die Filmdokumenten- sammlung über Hallein ist auf Initiative und unter tatkräftiger Mithilfe des Keltenmuseums Hallein entstanden. Geschnitten hat das Werk Renate Maragh-Ablinger vom Filmarchiv Austria in Wien, nach Filmen recherchiert wurde in Wien und in Hallein. Die Produktion wurde von der Stadt Hallein und vom Land Salzburg unterstützt. Die Verkaufs-DVD ist in Hallein im Keltenmuseum Hallein und in der Keltenbuchhandlung um 24,90 Euro erhältlich.
Ein breites filmisches Porträt von Hallein aus dem Jahr 1925 zeigt die wichtigsten Attraktionen der Stadt. Hallein ist da noch eine große Fußgängerzone. Aus dem gleichen Jahr datiert ein Film von einem überregionalen Aufmarsch des Republikanischen Schutzbundes in Hallein. 1928 sind wir bei der Eröffnung des im Zug der Salzach-Regulierung errichteten großen Halleiner Strandbades dabei, Bürgermeister Neumayr hält eine Rede und Landeshauptmann Rehrl eröffnet die Anlage.
Aus den 1930er Jahren ist ein Film über ein Abfahrtsrennen auf dem Rossfeld bei Hallein überliefert, aus dem Jahr 1943 stammen Amateuraufnahmen vom Großbrand des Eremitenklosters auf dem Georgsberg und der Stadtpfarrkirche.
Einen besonderen Akzent setzen die erstmals hier veröffentlichten Lokalaufnahmen des Halleiner Filmpioniers Josef Fuschlberger. In einer Zeit, in der Filme sonst selten sind, hat der ehemalige Direktor der Volksschule Dürrnberg in einer breiten filmischen Chronik Ereignisse am Dürrnberg über die 1950er Jahre festgehalten und viele Menschen dabei in unverwechselbarer Weise verewigt: Kinder und Erwachsene beim Schilaufenen, Dreikönigsumzug, Fasching, Erstkommunion und Fronleichnam, der Aufzug der neuen Kirchenglocken, die Vierschanzentournee auf der Zinkenschanze und anderes mehr ist in den Filmen Fuschlbergers zu sehen, der im heurigen Jahr hochbetagt verstorben ist.
Aus den 1960er Jahren ist ein kurioser Werbefilm für das Kaufhaus Seywald überliefert, der zeigt, wie sehr sich die Machart von Werbefilmen in den letzten 50 Jahren verändert hat. Den Abschluss der Filmdokumentesammlung bilden Amateuraufnahmen vom Festumzug zur 750-Jahr-Feier aus dem Jahr 1980.
Das Werk ist Teil der Edition „Österreich in historischen Filmdokumenten“ des Filmarchiv Austria in Wien, das sich als Institution um die Sammlung und Veröffentlichung von Österreichs filmischem Erbe bemüht. Die Filmdokumenten- sammlung über Hallein ist auf Initiative und unter tatkräftiger Mithilfe des Keltenmuseums Hallein entstanden. Geschnitten hat das Werk Renate Maragh-Ablinger vom Filmarchiv Austria in Wien, nach Filmen recherchiert wurde in Wien und in Hallein. Die Produktion wurde von der Stadt Hallein und vom Land Salzburg unterstützt. Die Verkaufs-DVD ist in Hallein im Keltenmuseum Hallein und in der Keltenbuchhandlung um 24,90 Euro erhältlich.